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Uni Mannheim vernetzt mit dem Rest der Welt – Fernweh im Auftrag der Uni: Zwei Studenten der Technische Informatik auf der „Supercomputing Conference“ in Arizona / USA.Daß Studenten die Semesterferien gerne nutzen, um sich einen Teil der Welt anzusehen, ist nichts Neues; daß sie damit aber nicht nur ihr Studium, sondern sogar ihre Uni unterstützen, dagegen schon. Zwei Studenten der Technischen Informatik der Uni Mannheim haben die
einmalige Chance genutzt, auf der „Supercomputing Conference 2003“
nicht nur etwas für das eigene Studium zu lernen, sondern nebenbei
auch die eigene Uni nach außen hin positv zu präsentieren.
Florian Beier, 24, und Jozsef Miho, 23, beide Studenten der Die Supercomputing Conference (SC), die mit rund 7000 Teilnehmern jährlich eine der größten und bedeutendsten Veranstaltungen zum Thema „High Performance Computing and Networking“ ist, setzt ganz bewußt auf die aktive Einbindung auch von Studenten. Jozsef Miho war in der Zeit vor allem auch der Arbeitsweise insgesamt beeindruckt: „Keiner hat für sich gearbeitet, auch wenn man das denken könnte, wo doch jeder an seinem eigenen Rechner saß. Aber gleichzeitig haben alle mit dem gleichen Netzwerk also miteinander gearbeitet. Es ging darum, herauszufinden, welche Anwendungen, das Neztwerk, das wir aufgebaut haben, am effizientesten nutzen.“ Neben der wissenschaftlichen Konferenz ist auch eine Ausstellung mit ca. 130 Ausstellern teil der Veranstaltung. Dazu gehören z.B. IBM, Sun Microsystems, HP, Intel, AMD, Motorola oder Fujitsu-Siemens, der Forschungs- und Wissenschaftsbereich ist auch vertreten, unter anderem durch das California Institute of Technology (Caltech), das Massechusetts Institute of Technology (MIT), das Earth Simulator Center von NEC in Yokohama (der zur Zeit schnellste Supercomputer der Welt!) und vielen anderen. Auf Jozsef Miho und Florian Beier hat diese Veranstaltung nachhaltig Eindurck gemacht, aber auch für die Universität Mannheim entsteht durch das Engagement des Instituts eine positive Außenwirkung. Erstmals tritt die Uni auch als Förderer der weltweit größten Konferenz für „High Performance Computing and Networking“ auf, indem sie die Mannheimer Wissenschaftler Dipl.- Inf. Patrick R. Haspel (TI) und Dipl.- Inf. Martin J. Wolf (TI), die gleichzeitig die einzigen Mitglieder einer nicht us-amerikanischen Institution sind, zur Unterstützung des SCinet Committee schickt. Durch das Engegements des Instituts auf dieser Messe wird die Universität Mannheim zu einem „SCinet Premier Contributor“, quasi dem einzigen nicht amerikanischen Förderer. Unsere kurpfälzische Universität steht in einer Reihe mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), dem California Institute of Technology (Caltech) und anderen renommierten Universitäten. Zusammen mit der Universität von Tennessee und dem 'National Energy Research Scientific Computing Center (NERSC) pflegt die Uni Mannheim außerdem schon seit einiger Zeit die Liste der „Top500“ der schnellsten Supercomputer der Welt und richtet die deutsche Supercomputer Konferenz abwechselnd in Mannheim und Heidelberg aus. Für Jozsef Miho und Florian Beier war es mehr als bloß eine Konferenz. „Am meisten hat mich die Teamarbeit beeindruckt“, erzählt Florian, „wenn alle an einem Strang ziehen, ist es erstaunlich, wieviel man bewirken kann.“ Im nächsten November, 06.-12. 11. 04, heißt es dann auf nach Pittsburgh zur Super Computing 2004 - natürlich wieder mit Studenten und Wissenschafltern der Universität Mannheim. Interessierte Studenten können sich bei Patrick Haspel, Lehrstuhl Rechnerarchitektur melden, die Anmeldung für allgemeine „Student Volunteers“ läuft bis zum 07. September 2004 online auf der Homepage www.sc-conference.org/sc2004. Patrick Haspel |
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