Studenten der Technische Informatik (Uni Mannheim) auf der "Supercomputing Conference" in Pittsburgh

Studenten der Technischen Informatik der Uni Mannheim haben die einmalige Chance genutzt, auf der "Supercomputing Conference 2004" nicht nur etwas für das eigene Studium zu lernen, sondern nebenbei auch die eigene Uni nach außen hin positiv zu präsentieren. Lars Lehmann ist einer von ihnen.

Insgesamt acht Angehörige der Technischen Informatik stellen dieses Jahr die deutsche "Delegation" in Pittsburgh. Die Student Volunteers, zu denen auch Lars Lehmann gehört, helfen mit, so dass eine Konferenz dieser Größenordnung auch funktioniert.

"Wir sind als so genannte "SCinet Volunteers" dabei", beschreibt Lars Lehmann seinen Aufgabenbereich. "Im Vergleich zu den anderen "normalen" freiwilligen studentischen Helfern, die vor allem den organisatorischen Ablauf der Veranstaltung unterstützen, haben wir aktiv geholfen das Netzwerk selbst aufzubauen, also die einzelnen Stände zu verkabeln." Die Supercomputing Conference (SC), die mit rund 7000 Teilnehmern jährlich eine der größten und bedeutendsten Veranstaltungen zum Thema "High Performance Computing and Networking" ist, setzt ganz bewusst auf die aktive Einbindung auch von Studenten.

Bereits zum zweiten Mal tritt die Uni Mannheim auch als Förderer der weltweit größten Konferenz für "High Performance Computing and Networking" auf, indem sie unter anderem den Mannheimer Wissenschaftler Dipl.-Inf. Patrick R. Haspel (TI), einer der Mitglieder einer nicht US-amerikanischen Institution, zur Unterstützung des SCinet Committee schickt. Durch das Engagements des Instituts auf dieser Messe wird die Universität Mannheim zu einem "SCinet Premier Contributor", quasi dem einzigen nicht amerikanischen Förderer. Damit steht die kurpfälzische Universität in einer Reihe mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), dem California Institute of Technology (Caltech) und anderen renommierten Universitäten, die ebenfalls durch finanzielle Unterstützung Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, an der Konferenz mitwirken zu können. Weiterhin werden die 'Committee Members' mit deren Institution auf allen 'Call for Papers/Participation' aufgelistet.

Zusammen mit der Universität von Tennessee und dem 'National Energy Research Scientific Computing Center (NERSC) pflegt die Uni Mannheim außerdem schon seit einiger Zeit die Liste der "Top500" der schnellsten Supercomputer der Welt und richtet die deutsche Supercomputer Konferenz abwechselnd in Mannheim und Heidelberg aus.

Die Mannheimer Delegation 2004:
  Beier, Florian
  Buettler, Alena Janice (Universität Ulm)
  Faerber, Andreas
  Haspel, Patrick
  Krug, Esther Anna Maria
  Lehman, Lars
  Miho, Jozsef
  Schuppe, Oliver Matthias

Weitere Informationen:
Patrick Haspel
Institut für Technische Informatik
Lehrstuhl für Rechnerarchitektur
D7, 2-4
68131 Mannheim
Tel: 0621 / 181 - 2720
Fax: 0621 / 181 - 2713
haspel@rumms.uni-mannheim.de

Details finden sich unter http://www.sc-conference.org/.

[PDF] Offizielle Pressemitteilung des Institutes

SC2004

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letzte Änderung [02.12.2004]